Bodengrund aus Erlengehölz
Hi,
auf unserem Grundstück gibt es eine Fläche, die an einen Erlensumpf grenzt. Ich habe mir an den größtenteils wasserfreien Stellen den Boden angesehen und überlege ob der nicht was für ein Becken wäre (evtl. nur als oberste Schicht). Er ist nämlich ziemlich fest, ohne Blätter oder Mulm. Man braucht nur einen Eimer damit zur Hälfte zu füllen, Wasser drauf, ein paar mal kräftig umrühren und abgießen damit keine Feinpartikel mehr drin sind. Er besteht anscheinend aus einer Mischung von kleinen festen, schwärzlichen Holzbröseln (Erlenzapfen, Zweigen etc.) und einem kleineren Teil geschwärzten Kieses (ca. 1-5 mm).
Ich habe jetzt mal etwas (2cm Bodenfüllung) davon in ein kleines Versuchsbecken mit Wasserflöhen getan. Das Wasser ist natürlich wesentlich dunkler geworden, aber nach einer Woche immernoch klar und geruchlos. Ich füttere die Flöhe regelmäßig mit Hefepulver, die Überreste putzen die Schnecken weg. Bis jetzt ist es noch nicht "umgekippt". Ich werde nächste Woche mal die WW messen und vergleichen, welche Wirkung das Material auf ein paar Eckwerte hat.
Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit solchen organischen Bodengrunden, wie lange sie halten, ob sie sich mit der Zeit zersetzen, ob die Schicht weiter unten anfängt zu modern etc.
- U U --- U U U U --- U U U U --- U U U U --- U U U U --- U U - (Ringelnatz)
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lorbas Samstag, 12. Juni 2010, 22:20 verfassten Beitrag. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um
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